PV-Eigenbau Teil 1: Anleitung zur Unterkonstruktion
Der Eigenbau einer Photovoltaik-Anlage ist ein besonderes Projekt – gerade bei hohen Energiepreisen und dem Wunsch nach nachhaltiger Energie. Der Selbstbau einer solchen Anlage ist ein spannendes Vorhaben, das Planung und sauberes Arbeiten verlangt. Bei dem Projekt kommen ein Einlege-System und Solarmodule Monokristallin 400 Watt in Full-Black-Ausführung zum Einsatz. Der erste Schritt dieses Projekts ist der Aufbau der Unterkonstruktion. Hier geht es Schritt für Schritt durch diesen Prozess. Konkrete Erfahrungen zeigen, worauf es ankommt – und wie sorgfältige Planung den Grundstein für den erfolgreichen PV-Eigenbau legt.
Inhalt
- 1 PV-Eigenbau Teil 1: Anleitung zur Unterkonstruktion
- 1.1 1. Die Wahl des Montagesystems
- 1.2 2. Die Auswahl der Solar-Module
- 1.3 3. Die Planung der Dachfläche
- 1.4 4. Die Vorbereitung der Unterkonstruktion
- 1.5 5. Die Montage der Trägerprofile
- 1.6 6. Der Abschluss der Unterkonstruktion
- 1.7 7. Ausblick auf die nächsten Schritte
- 1.8 8. Der Abschluss der Montagearbeiten
- 1.9 Fazit und Abschlussbemerkungen
PV-Eigenbau Teil 1: Anleitung zur Unterkonstruktion
Hier das Video mit der ausführlichen und leicht verständlichen Anleitung.
1. Die Wahl des Montagesystems
Das Herzstück einer PV-Anlage ist das Montagesystem. Im vorgestellten Projekt wurde ein Einlege-System in Anthrazit gewählt. Dieses System zeichnet sich durch seine Montagefreundlichkeit aus und sorgt für eine sichere Positionierung der Module.
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2. Die Auswahl der Solar-Module
Bei den Solar-Modulen fiel die Wahl auf Solarmodule Monokristallin in Full-Black-Ausführung. Diese Module vereinen Effizienz und Ästhetik. Bei der Auswahl von Modulen sollten Aspekte wie Leistungsfähigkeit und Lebensdauer berücksichtigt werden.
- 25% hohe Umwandlungsrate: Das Produkt verwendet ein N-Typ-Zellendesign, das einen hohen Umwandlungswirkungsgrad von 25% erreichen kann; die Lichtdurchlässigkeit des ETFE-Materials für das Sonnenlicht kann mehr als 95% erreichen, was die Stromerzeugungseffizienz von Solarzellen verbessert.
- 18-Hauptgitterlinien-Solarzellentechnologie: Engere Hauptgitterabstände verbessern die Leistung von PV-Modulen. 18BB bedeutet, dass Solarmodule im Vergleich zu herkömmlichen 12BB-Solarmodulen eine höhere Leistung erbringen können, und verringert außerdem das Risiko von Mikro-Rissen im Solarpanel.
3. Die Planung der Dachfläche
Die sinnvolle Nutzung der verfügbaren Dachfläche ist entscheidend. Im vorgestellten Projekt wurde eine südlich ausgerichtete Hauptdachfläche gewählt, auf der 34 Module in zwei Strings montiert werden.
4. Die Vorbereitung der Unterkonstruktion
Der Aufbau der Unterkonstruktion beginnt mit der Installation von Dachhaken. Bei dieser Arbeit ist besondere Sorgfalt gefordert, um eine stabile Verbindung zu den Sparren zu gewährleisten und die Dachziegel korrekt zu positionieren.
5. Die Montage der Trägerprofile
Nach der Installation der Dachhaken folgt die Montage der Trägerprofile. Diese bilden die Basis für die spätere Montage der Solar-Module.
6. Der Abschluss der Unterkonstruktion
Der letzte Schritt ist das Anbringen der Modulschienen. Hier gilt es, besonders vorsichtig zu arbeiten, um die empfindlichen Teile nicht zu beschädigen. Sind alle Haken und Trägerprofile gesetzt, werden die Modulschienen montiert. Bei ihrer Ausrichtung und Montage ist Sorgfalt gefragt. Mit der Montage der Modulschienen ist der Aufbau der Unterkonstruktion abgeschlossen.
7. Ausblick auf die nächsten Schritte
Mit der Fertigstellung der Unterkonstruktion ist der erste Schritt des PV-Eigenbaus vollendet. In den folgenden Beiträgen geht es um die Modulmontage und die Inbetriebnahme der Anlage.
Bei der Montage wurde zuerst mit normalen Profilen gearbeitet, um die kratzempfindlichen Modulschienen zu schonen. Beim Arbeiten auf dem Dach muss die Sicherheit immer Vorrang haben. Daher sollte man schwindelfrei sein und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.
8. Der Abschluss der Montagearbeiten
Mit der vollständigen Montage der Unterkonstruktion ist ein wichtiger Schritt beim PV-Eigenbau vollzogen. Im nächsten Beitrag geht es um die Montage der Solarmodule und um die Inbetriebnahme der Anlage. Hier warten neue Herausforderungen und spannende Arbeitsschritte auf alle, die sich für den PV-Eigenbau entschieden haben.
Fazit und Abschlussbemerkungen
Der PV-Eigenbau verlangt eine saubere Planung und präzises Arbeiten. Die fertig montierte Unterkonstruktion schafft dafür die notwendige Basis und bringt das Projekt ein gutes Stück voran. In den nächsten Beiträgen geht es konkret um die Montage der Solarmodule und die Inbetriebnahme der Anlage. Fragen und Rückmeldungen sind willkommen – und helfen, die nächsten Schritte noch praxisnäher zu beleuchten.
